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Göttingen aktiv: "Musik ist heilsam"

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
“Musik ist heilsam. Sie kann Menschen für ein paar Stunden von ihren Problemen ablenken”,
hat Elton John einmal gesagt. Vielleicht gelingt das auch in Zeiten der weltweiten Corona-Krise. Und nie war es einfacher als heute, neue Musik für sich zu entdecken.
Waren Sie etwa schon einmal zu Gast bei einem Online-Konzert? Passionierte Liebhaber von Live-Musik werden wahrscheinlich auch zukünftig fremdeln mit den zahlreichen Angeboten im Internet, die Clubs, Musiker und Initiativen auf die Beine stellen, um zumindest ein wenig Kultur zu den Menschen zu bringen. Dennoch sind Live-Streams und YouTube-Konzerte eine gute Gelegenheit, das kulturelle Leben immerhin virtuell am Laufen zu halten.
Manchmal erobern dabei Trends die Monitore, die eigentlich längst in der Versenkung verschwunden waren. Aktuell hip auf TikTok: Seemannslieder. Man glaubt es kaum, doch der “Wellermann” geht viral. Vielleicht folgt dem Sturm auf die Shantys ja eine Online-Performance des Niedersachsenliedes? Oder “Mein Duderstadt am Brehmestrand” schafft es in die YouTube-Charts?
Vielleicht ist es das, woran Musiker in ihren Proberäumen tüfteln? Wenn es Sie interessiert, was bildende Künstler während der Pandemie in ihren Ateliers treiben und woran Autoren aus der Region aktuell schreiben, sei Ihnen ein Blick auf kisn.de empfohlen. Die Plattform bietet Künstlern aus der Region die Möglichkeit, sich und Ihr schaffen einem breiten Publikum vorzustellen.
Getüftelt haben auch Deutschlands Indiehelden The Notwist um Markus Acher. Die Aufnahmen von „Vertigo Days“, ihrem ersten Album seit sieben Jahren, wurden durch die Corona-bedingte Isolation geprägt, die Zeit des ersten Lockdowns, in der das Surreale real wurde, wie Acher sagt. Als Soundtrack zur Pandemie will er die Platte trotzdem nicht verstanden wissen. Die Band hat schon vorher immer wieder über Einsamkeit gesungen, über Menschen, die sich verlassen und verloren vorkommen.
Auch andere Bands und Musiker waren in Corona-Pandemie fleißig. Das Ergebnis ihrer Kreativität lässt sich nun bequem daheim auf Vinyl, CD und im Stream genießen. Corona und das nasse Winterwetter lassen ohnehin nicht viel anderes zu. Und wer weiß, vielleicht finden Sie in der Auswahl, die der Kollege Matthias Halbig getroffen hat, Ihre neue Lieblingsplatte.
Apropos einigeln daheim: Wie wäre es mit dem Pandemiefilm „Contagion“, dem bildgewaltigen “Herr der Ringe” oder Kevin Costners Wildwest-Epos Epos „Der mit dem Wolf tanzt“? Unsere Liste mit populären Filmen von vor 10, 20, 30, 40 und 50 Jahren liefert sicher Inspiration für einen langen Filmabend.
Unterdessen denken Kulturstätten schon an eine Zeit nach dem Lockdown. So haben bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Vorbereitungen begonnen. Wenn Lockerungen in Kraft treten, könnten bereits ab Anfang März die Gemäldegalerie Alte Meister und das Residenzschloss zugänglich gemacht werden. Nutzen Sie doch die Zeit im Lockdown, Pläne für Reisen zu schmieden. Vielleicht auch nach Dresden. Es lohnt sich.
Bleiben Sie aktiv und gesund!
Ihr
Michael Brakemeier

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