Profil anzeigen

Göttingen aktiv: Beim Kräutersammeln auf die eigene Nase verlassen

Göttingen aktiv – Der Newsletter für Freizeit und Familie rund um GöttingenGöttingen aktiv – Der Newsletter für Freizeit und Familie rund um Göttingen
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Gartenbesitzer kennen diese Situation nur zu gut: Nach zwei oder drei Stunden anstrengender Arbeit sitzt man zufrieden auf Balkon oder Terrasse und bewundert sein grünes Reich. Kein Löwenzahn leuchtet einem entgegen. Unkraut? Fehlanzeige. Der nächste Morgen kommt, die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel, doch die Freude beim Blick aus dem Fenster ist nicht ungetrübt, denn der tags zuvor noch makellose Rasen weist einige gelbe Stellen auf. Sie würden dem Löwenzahn am liebsten den Hals umdrehen. Die Idee ist gar nicht so schlecht, wie Gartenexperten sagen, allerdings reicht drehen nicht aus, sie sollten der Pflanze tatsächlich den Kopf abschneiden. Damit wird verhindert, dass sich Samen entwickeln und verbreiten können.
Was sonst noch getan werden kann, um dem lästigen Unkraut zu Leibe zu rücken? Dazu haben wir viele Tipps für Sie zusammengetragen und darauf geachtet, dass es ohne Chemie funktioniert. Egal, wie sie versuchen, Ihren Garten zu einem Schmuckstück zu machen, beziehungsweise ihn als solches zu erhalten – ohne Arbeit wird es nicht gehen.
Ist es Bärlauch oder sind es Maiglöckchen? Kenner sind sich sicher, die beiden Pflanzen auseinander halten zu können. Ich hingegen scheue mich davor, Bärlauch zu sammeln, weil ich Bedenken habe, doch die giftigen Maiglöckchen oder die sehr giftige Herbstzeitlose zu erwischen. Dabei gibt es eigentlich eine ganz sichere Methode: Verlassen Sie sich einfach auf Ihre Nase, denn steigt ihnen ein Knoblauchgeruch in diese, dann haben Sie ganz sicher Bärlauch erwischt. In diesem Zusammenhang – wussten Sie eigentlich, dass Bärlauch auch Hexenzwiebel genannt wird? Ähnlichkeiten mit Zwiebeln und Hexen sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen, aber wahrscheinlich lassen sich diese mit den köstlichen Kräutern vertreiben.
In die Natur gehen und Kräuter sammeln, das ist eine gute Idee, denn am Wochenende soll das Wetter durchaus ansprechend sein. Was man sonst noch alles in seiner freien Zeit anstellen kann, verraten Ihnen unsere Wochenendtipps, die wir für Sie herausgesucht haben. Und versprochen: Sollten Sie nicht zu den Frischluftfans gehören, dann ist ganz bestimmt auch etwas für Indoor-Liebhaber dabei.
Haben Sie einfach Spaß, genießen Sie die Zeit und bleiben Sie gesund,
Ihre
Vicki Schwarze
Redakteurin

Unkraut entfernen: Natron, Essig, Salz – was hilft am besten und ist umweltschonend?
Große Verwechslungsgefahr: Wie unterscheidet man Bärlauch, Herbstzeitlose und Maiglöckchen?
Muskelschwund: Mit Krafttraining und proteinreicher Ernährung entgegenwirken
Saure Sahne, Schmand und Crème fraîche – was ist der Unterschied?
Pak Choi: Das exotische Gemüse wächst auch in Deutschland
Wochenendtipps

Tipps für das Wochenende vom 28. bis 30. Mai in der Region Göttingen
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.